Ich gruesse Euch erschoepft, ein wenig schmerzend aber sehr gluecklich....
Am Freitag gegen Nachmittag haben wir uns auf den Weg nach La Cumbre gemacht.
La Cumbre liegt im ca. 93 km weit weg im Norden von Cordoba. Mit dem Bus macht das knapp 2 1/2 Stunden Fahrt.
Als wir dann in La Cumbre im dunkeln ankamen (wir sind leider zu spaet los gefahren) hatten wir nicht die geringste Ahnung wo wir waren. GEfuehlt war es "the middle of now where" und das auch nicht zum letzten Mal.
Irgendwie haben wir dann das Hostel gefunden, spontan fuer zwei Naechte bezahlt, obwohl ganz urspruenglich nur eine geplant war. Zum Abendessen haben wir uns ein wenig in der Stadt orientiert und waren Lomos completos (habe ich schon erzaehlt: dieses leckere Sandwich) gegessen. Gegen 24 Uhr Ortszeit lagen wir dann trotz kalter Dusche in unseren Betten uns schliefen.
Am naechsten Morgen ging es gegen 10 Uhr los.
Die Besitzerin das Hostels hat uns Tipps gegeben, was wir uns auf jeden Fall ansehen muessten.
Als erstes ging e
Danach ging es auf nach Capilla del Monte, dass Dorf, das beruehmt fuer die vielen Ufo-Sichtungen ist. Im Reisefuehrer wird das Dorf als Wohnort fuer Aussteiger, Hippies und seltsame Menschen beschrieben. Fuer mich sah es aber aus wie ein ganz normales argentinisches Dorf. Nicht zu vergleichen mit Montanita in Ecuador, DAS war wirklich ein Aussteiger-Dorf. Jedenfalls standen wir dann dort am Bus-Terminal und hatten im Grund keine Ahnung was wir machen oder wohin wir gehen sollten. Die Frau aus dem Hostel hatte uns einen Ort auf der KArte eingezeichnet und da wir wirklich nichts wussten, haben wir uns auf den Weg gemacht. Am Samstag war es in dieser Gegend sehr warm. Gefuehlte 35 Grad minimum, und das schon am Morgen. Daher haben wir den Fehler begangen uns FlipFlo
Der Ort, von dem wir nicht wussten was es war und wie weit wir laufen mussen lag also vor uns. Der Weg dahin fuehrte durch die absolute Oednis. Sogar die Kakteen sahen elend aus. Weit und breit kein Haus, kein Mensch nur Dornenstraeucher und Staub. Und eine alte Strasse der wir einfach folgten. Aber wir wussten echt nicht was uns erwartet. Um uns nur Staub, Dreck und Hitze. Gott sei Dank ging ein wenig Wind, das machte alles angenehmer. Staub und Schweiss und Plastik an meinen Fuessen fuehrten irgendwann zu Blasen.
Der Weg jedenfalls ging immer weiter bergab, und die Berge und Felsen neben uns wuchsen immer mehr in die Hoehe.
Als wir dann im Tal ankamen war das echt surreal, aber sehr schoen: Ein Fluss aus den BErgen fliesst durch dieses Tal. Und das ist so unglaublich gruen, dass ist nicht zu beschreiben. Gerade noch bist du eine gefuehlte Stunde durch Sonne und Dreck und Oednis gelaufen und dann stehst du in diesem Tal und alles sieht so frisch und lebendig aus. Zur Belohnung haben wir uns dort erstmal ausgeruht und ein wenig verschnauft. Im Tal haben die "BEtreiber" dieses Platzes Tische, Baenke und
Das Tal selber ist relativ schmal, aber langgezogen, immer dem Flusslauf folgend. Wir sind dem FLusslauf dann auch gefolgt, ein wenig durchs Unterholz, Dornenbuesche und Wildnis gelaufen und haben dann einen Felsvorsprung am Fluss gefunden. ¡Siesta! Zugegeben, das Wasser war sehr kalt, aber dadurch auch sehr erfrischend und entspannend.
Fuer den Rueckweg war dann keine Lust mehr zum Laufen da und wir haben
Wir haben uns dann wieder auf den Heimweg gemacht. In La Cumbre Cena gegessen und Plaene fuer den naechste Tag geschmiedet. Die andern beiden wollten Paragliding machen, ich habe mich fuer einen 2-Stunden Ausritt durch die Umgebung entschieden.
Am naechtsen Morgen (Sonntag)
Ich habe mich mit dem netten Mann auf dem Foto zu meinem Privat-Ausritt aufgemacht. Die Landschaft war wunder schoen und die Aussicht fantastisch. Der Weg allerdings, den haette ich nicht mal mit Wanderschuhen unternommen, und da mussten die armen Pferde lang. An und fuer sich war aber alles Idiotensicher, die Pferde sind den Weg schon hundertmal in ihrem Leben gelaufen und auch
Nach dem Ausritt war ich wieder im Hostel, aber die anderen noch nicht. Da ich nicht wusste wie lang sie weg sind, habe ich noch einen Ausflug nach Los Cocos gemacht.
Die Hostel-Besitzerin hat mir das waermstens empfohlen.
Also ich in den Bus dahin. Aber das Dorf ist winzig, drei Kunstlaeden ein Restaurant und eine Bushaltestelle. Und oben auf dem BErg prangt ein Schild "Los Cocos park". Also bin ich den Berg hochgelaufen und dann habe ich das gesehen, was links auf dem Foto ist. Ein kleines Kinderkarussel
Im Anschluss habe ich Yoann und AnnSofie im Hostel getroffen, und wir sind nach HAuse gefahren, nach Cordoba.
Ihr seht also, es ist viel passiert. So weit erstmal von mir und liebe Gruesse.....
danke vielmals, hat sich wieder klasse gelesen.
AntwortenLöschenDanke auch für die Fotos. So kann man deinen Ausflug bildlich verfolgen.
Alles Liebe von Tante Tine